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Bernd Ladwig - Gerechtigkeit Und Gleichheit

In: Philosophy and Psychology

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Bernd Ladwig: Gerechtigkeit und Gleichheit
Der Inbegriff von Gerechtigkeit ist Gleichheit – so sieht es der Mainstream heutiger politischer Philosophie. Was die Gerechtigkeitstheoretiker trenne, so Amartya Sen (7, 12), sei einzig die Frage: Gleichheit wovon? Woran erkennt man Gleichheit, worin besteht sie? In gleichem Einkommen, gleicher Freiheit, gleichem Wohlbefinden? Jede dieser Antworten schließt andere aus, die ebenso wie sie mit dem Anspruch auftreten mögen, „egalitaristisch“ zu sein (etwa Dworkin 6; Cohen 5; Arneson 4). Was erscheint egalitaristischer als ein gleiches Einkommen für alle? Weil aber Bedürfnisse ungleich sind, wären es auch die durch gleiches Einkommen eröffneten Handlungsmöglichkeiten. Gleiche Handlungsmöglichkeiten wiederum garantierten keine Gleichheit des gefühlten Wohlbefindens: Manche Menschen lieben Freiheiten, andere fürchten sie eher; manche nutzen ihre Möglichkeiten entschieden, andere verzagen vor ihnen. Kurz: Gleichheit in einer Hinsicht bedeutet Ungleichheit in anderen Hinsichten. „Gleichheit schlechthin“ ist keine sinnvolle Forderung. Kein Wunder also, dass Marxisten und Marktliberale, Kommunitaristen und Utilitaristen

auf die Frage „Gleichheit wovon?“ teils unvereinbare Antworten geben. Alle aber stehen auf dem Boden des Gleichheitsgedankens. Sie legen ihn nur verschieden aus (so Kymlicka in 2). Sie streiten in ein und demselben Bezugsrahmen. So lautet die Grundüberzeugung des philosophischen Egalitarismus. Sie hat etwas Mutmachendes: Wenn alle immer schon Gleichheit wollen, müsste es doch möglich sein, nach und nach die richtigen von den falschen Sichtweisen zu sondern. Doch die Zahl der Zweifler nimmt zu. Autoren wie Harry Frankfurt, Joseph Raz., Angelika Krebs und Thomas Schramme meinen, dass Gerechtigkeit mit Gleichheit im Grunde nichts zu tun habe. Sie meinen dies aus philosophischen Gründen, nicht, weil sie politischen Angriffen auf den Sozialstaat Nahrung geben wollten. Manche von ihnen zählen politisch zu den Gleichheitsfreunden. Jedoch bestreiten sie, dass Gleichheit begrifflich zu Gerechtigkeit gehöre. Auch weisen sie der Gleichheit keinen Eigenwert zu. Wichtig sei, wie einer absolut dasteht, nicht, wie er im Verhältnis zu anderen dasteht. Ginge es allen hinreichend gut, dürften einige ruhig im Reichtum schwelgen. Wer ihnen dies verübelte, wäre wohl nur neidisch, und das wäre kein moralisch vorzeigbares Gefühl. Philosophische Antiegalitaristen nehmen den Neidvorwurf sehr ernst. Sie wollen daher das Augenmerk auf die wahren Güter lenken, von denen etwa ein menschenwürdiges Dasein für alle abhängt. Keiner soll leiden, jeder soll genug bekommen. Gewiss, in unserer Welt sind Armut und Reichtum kausal verknüpft, und jene zu bekämpfen, dürfte erfordern, diesen umzuverteilen. Das aber ist kein logisch notwendiger Umstand und Umverteilung nur Mittel zum Zweck. So weit stimmen alle philosophischen Antiegalitaristen überein. Uneinigkeit herrscht unter ihnen, was die Grundlage des Bemühens um ein menschenwürdiges oder gar gutes Leben für alle angeht. Besteht sie in einer Moral der gleichen Achtung und Rücksicht oder hat sie mit Gleichheit überhaupt nichts zu tun? Weil die letzte Ansicht die radikalere ist, sei sie zuerst betrachtet. Gleiche Achtung und Rücksicht Joseph Raz und Harry Frankfurt bestreiten, dass die moderne, menschenrechtliche Moral als eine der gleichen Achtung und Rücksicht (so Dworkin 9, S. 298; ähnlich Tugendhat 18, Achtzehnte Vorlesung) richtig charakterisiert sei. Die Menschenrechte normierten Allgemeinheit, nicht aber Gleichheit. Gewiss, alle Menschen haben sie. Niemand darf ausgeschlossen werden, alle Menschen gehören zur moralischen Gemeinschaft. Damit aber, so Raz (16, Kap. 9), ist im Grunde alles gesagt. Die Quintessenz der modernen menschenrechtlichen Moral ist, dass es genügt, ein Mensch zu sein, um Rechte zu haben.

Keine andere Eigenschaft ist dafür verlangt. Das bloße Menschsein ist das Abschlussprinzip („closure principle“) einer solchen Moral (ebd.: 220). Das kann man zum Ausdruck bringen, indem man sagt: Alle Menschen haben gleichermaßen diese oder jene Rechte. Sie haben sie, heißt das, weil sie Menschen sind und aus keinem anderen Grund. Das „gleichermaßen“ vermehrt unser Wissen nicht. Es fügt ihm keinen Gesichtspunkt hinzu (so auch Krebs 1, S. 18). Noch weiter in seiner Gleichheitskritik geht Frankfurt. Wer einen anderen achtet, versucht ihm als einem anderen gerecht zu werden. Er versucht die „Wirklichkeit“ dieses anderen zu erfassen. Die Wirklichkeit eines Menschen, seine Bedürfnisse, Vorlieben und Überzeugungen unterscheiden ihn von anderen. Wo sie ihn mit anderen verbinden, tun sie es zufällig. Gleichheit der Achtung ist eine moralische Folge solcher Zufälle, der nicht Gleichheit, sondern Achtung zugrunde liegt. Wäre nicht Achtung, sondern Gleichheit das Primäre, müssten wir alle denselben Normen unterwerfen. So würden wir vielen unrecht tun. In der moralischen Welt ist Andersheit kein Skandalon und kein Grund für an- und ausgleichende Maßnahmen. Soweit die Menschen verschieden sind, gilt: Differenz statt Gleichheit! Das ist keine Einladung zur Willkür (Frankfurt 2000: 44f.). Wenn Schwangere besonderer Schonung bedürfen, spielt es keine Rolle, ob Petra schwanger ist oder Maren. Gleiche Fälle sind gleich zu behandeln – aber ungleiche Fälle ungleich. Das, so Frankfurt, ist kein Grundsatz der Gleichheit, sondern lediglich der Regelgeltung. Die Vermeidung von Willkür durch Regeln gehört zur Moral als solcher. Doch die Parteinahme für Gleichheit folgt nicht analytisch aus dem Wunsch, Willkür zu vermeiden. Haben Menschenrechte wirklich nichts mit Gleichheit zu tun? Was Raz betrifft, so kann man erwidern: Wenn das bloße Menschsein genügt, Rechte zu haben, sind die geschichtlich bedeutsamsten Weisen der werthaften Unterscheidung zwischen Menschen bereits ausgeschlossen. Faktoren wie Geschlecht, Alter, Hautfarbe und selbst Geisteszustand sollen nicht mehr zählen. Sie sind moralisch unerheblich. Sie heranzuziehen, um ungleiche Rechte zu begründen, wäre willkürlich. Die moderne Moral beruht auf einem weit reichenden Abstraktionsgebot. Eben dieses Verbot gibt sie als egalitaristische Auffassung zu erkennen. Egalitaristisch ist es, nicht zuerst den Mönch, die Frau, den Griechen oder den „Barbaren“ zu sehen, sondern den Menschen hinter all diesen Differenzierungen. Selbst die universalistischen Weltreligionen gingen und gehen nicht ohne weiteres so weit. Sie boten und bieten viele Beispiele, wie man alle Menschen einbeziehen und doch angeborene Wertunterschiede als gottgewollt unterstellen kann. Nicht zuletzt gegen solche (Schein-)Rechtfertigungen von Schichtungen richteten sich die menschenrechtlichen

Bestrebungen seit der Aufklärung. Ihre Rhetorik der angeborenen Gleichheit war nicht nur missverständlich, und sie war nicht nur Rhetorik. Sie brachte in wirkmächtiger Weise den Unwillen zum Ausdruck, Menschen in solche erster, zweiter und dritter Klasse zu scheiden. Dieser Unwille wirkte über seine Urheber hinaus und, soweit diese selber klassengebundene Positionen vertraten wie das revolutionäre Bürgertum, auch gegen sie. Er ging auf Arbeiter, später auch auf Frauen, „Farbige“ und Homosexuelle über. Selbst die Diskriminierung nichtmenschlicher Tiere stößt heute auf Widerspruch (Stichwort „Speziesismus“). Kurz: Gleichheit ist nicht schon in allgemeiner Einbeziehung enthalten. Es ist zweierlei, ob alle Menschen Rechte haben oder ob sie gleiche Rechte haben. Das zweite ist ein substantieller Zusatz, nicht nur eine Erläuterung dessen, was „alle Menschen“ meint. Was Frankfurt betrifft, so lässt sich erwidern: Wer im modernen Sinne von „Achtung“ redet, meint gleiche Achtung. Wer nicht als Gleicher geachtet wird, wird missachtet. Das ist nicht zufällig so. Moderne Achtung gilt dem allen Menschen Gemeinsamen. Sie ist nicht Würdigung dieser oder jener Fähigkeit, dieser oder jener Herkunft. Sie ist nicht Schätzung von etwas Besonderem, etwa sportlichem Können oder körperlichen Vorzügen. Solche Schätzung kann weder universal noch gleich verteilt sein. Sie trifft Unterscheidungen nach Maßgabe von Wertstandards. Auch sind die Standards gewöhnlich auf diese oder jene Gemeinschaft beschränkt und nicht dem Anspruch nach allgemein gültig. Achtung hingegen ist Würdigung des Menschseins als solchem. Ihr politisch-moralisch wichtigster Ausdruck sind die Menschenrechte. Sie sind gleiche Rechte oder sie sind nicht. Wer nicht als Gleicher gilt, gilt nicht als Subjekt von Menschenrechten. Das verkennt Frankfurt. Er verkennt es, weil er wie Raz übersieht, dass die moderne Moral auf einem genuin egalitaristischen Abstraktionsgebot beruht. Sie verlangt, von vielen Unterschieden abzusehen, die zu anderen Zeiten und an anderen Orten als moralisch bedeutsam galten – oder es noch tun. Aber bestätigt das nicht Frankfurts Einwand? Ist nicht die Blindheit für Besonderheiten der Preis des Egalitarismus? Lenkt er nicht von allem ab, was uns wichtig ist, wenn wir nach Beachtung verlangen? Schließlich tun wir dies nicht als eigenschaftslose Wesen, sondern in Kenntnis von Eigenarten, die wir schätzen und geschützt wissen wollen. Die egalitaristische Antwort lautet: Gleiche Achtung schließt Berücksichtigung des Besonderen nicht aus, sondern ein. Genauer: Sie nimmt Besonderheiten ernst, wenn sie moralisch erheblich sind. Man achtet eine Schwangere und einen Bauarbeiter nicht gleich, indem man beide in allen Belangen gleich behandelt. Es gibt allgemein nachvollziehbare Gründe, von gleicher Behandlung abzuweichen. Ungleiche Bedürfnisse gehören sicher dazu und vielleicht auch

ungleiche Beiträge. Durch ihre unparteiische Beachtung wird niemand zu einem Menschen zweiter Klasse gestempelt. Umgekehrt gilt: Man kann einen Menschen als Menschen zweiter Klasse behandeln, indem man ihn einer mechanischen Gleichbehandlung unterwirft. Alle Menschen sollten als Gleiche behandelt werden, aber nicht alle sollten gleich behandelt werden (so Dworkin 9, S. 370f.). Was wie ein Argument gegen Gleichheit aussah, erweist sich als ein Argument für ihre behutsame Handhabung. Moralische Gleichheit bedeutet, die Freiheit und das Wohl eines jeden gleichermaßen wichtig zu nehmen. Dass Gleichheit ungleiche Behandlung verlangen kann, ist daher nur scheinbar paradox. Müssten chronisch Kranke ihre teuren Medikamente selbst bezahlen, so stünden sie schuldlos schlechter da als ihre gesunden Mitmenschen. Sie als Gleiche behandeln, hieße, sie proportional, in genauem Verhältnis zu ihrer besonderen Bedürftigkeit zu unterstützen. Aber ist das nur egalitaristisch? Kommt hier nicht ein neuer und potentiell konkurrierender Gesichtspunkt hinzu: der des Wohls und der Freiheit? Wohl und Freiheit sind Güter, und vielleicht ist Gleichheit es auch. Während aber Wohl und Freiheit in sich wertvoll erscheinen, leuchtet dies für Gleichheit nicht ein. Wir müssten sonst selbst einer Angleichung nach unten (levelling down) einen positiven Wert beimessen (dazu Parfit 15, 92ff.). Angenommen, in einer Gruppe leben 990 Sehende und 10 Blinde. Kann man die Blinden nicht sehend machen, so mag man erwägen, alle übrigen zu blenden. Das sorgte für Gleichheit. Sollten wir dies, von dem üblen Mittel abgesehen, erfreulich finden? Wie könnte von einem Vorteil die Rede sein, wo es „augenscheinlich“ keinem besser ginge und vielen schlechter? Der Zweifel ist ein Zweifel am Eigenwert von Gleichheit. Der Einwand zeigt zumindest, dass Gleichheit nicht im selben Sinne ein Wert sein kann wie Freiheit und Wohlergehen. Freiheit und Wohlergehen sind mögliche Inhalte, Gleichheit ist eine mögliche Form der Rücksicht. Das kommt zum Ausdruck, wenn man die moderne Moral als eine der gleichen Achtung und Rücksicht kennzeichnet. Wir wollen als Freiheitswesen geachtet und als verletzbare Kreaturen berücksichtigt werden (so Dworkin 9, S. 439). Nur auf solche Interessen kann sich das Gebot beziehen, alle als Gleiche zu behandeln. Eine gleiche Missachtung und Misshandlung aller wäre natürlich ohne moralischen Wert. Deshalb gehören Gleichheit auf der einen, Rücksicht und Achtung auf der anderen Seite zusammen. Unklar ist, warum das ein Einwand gegen den moralischen Egalitarismus sein sollte, wie manche Antiegalitaristen meinen (etwa Krebs in 1). Ist es nicht eher eine Erläuterung von ihm?

Einige neuere Philosophen unterscheiden terminologisch zwischen einer „Moral“ der Unparteilichkeit und einer „Ethik“ des guten Lebens (so Habermas 20). Zwischen beiden lässt sich folgender Zusammenhang herstellen. Das in sich Gute – schematisch etwa: Freiheit und Wohlergehen – bildet die Hinsicht der moralischen Rücksicht (so Seel 23). Es ist der Inhalt, auf den sich moralische Pflichten beziehen. Dies voraussetzend, lässt sich sagen: An Freiheit und Wohlergehen erfreue ich mich. Das macht sie zu ethischen Gütern. Am Grad der Beachtung des Gleichheitsprinzips ermesse ich, wie gerecht oder ungerecht etwas ist. Das macht Gleichheit zu einer Formeigenschaft der Moral. Moralische Geltung im modernen Sinne ist Geltung als ein Gleicher. Die Unterscheidung macht eine für die moderne Moral kennzeichnende Intuition verständlich. Wer einem Menschen die Rechtsgleichheit abspräche, fügte ihm automatisch eine moralische Verletzung zu. Der andere dürfte sich direkt diskriminiert vorkommen. Er dürfte ohne weitere Begründung eine willkürliche Zurücksetzung beklagen. Darin sähen wir geradezu einen gesunden Ausdruck seiner Selbstachtung. Ein Antiegalitarist müsste dieselbe Intuition entweder für grundlos oder auf dem Umweg über besondere Bedürfnisse erklären. Gegen den letzten Versuch spricht, dass nicht alle Menschen gleichermaßen leiden, wenn man ihnen gleiche Rechte vorenthält, ohne dass wir deshalb am Grundsatz der Rechtsgleichheit zweifeln. Eher bezweifeln wir, ob alle Menschen ihren moralischen Stellenwert kennen (können). Wer ihn kennt, so meinen wir, wird die Menschenrechte als ihren angemessenen Minimalausdruck betrachten. Wenigstens sie müssen gleich verteilt sein, soll eine politische Ordnung nicht jeder Legitimität ermangeln. Die Präsumtion der Gleichheit Nicht alle philosophischen Antiegalitaristen bestreiten das. Einige lassen die Moral der gleichen Achtung und Rücksicht als Rahmen für ihre Gleichheitskritik gelten (etwa Anderson 8; Schramme 17). Worauf aber kann diese sich dann noch beziehen? Offenbar nur auf die Verteilung anderer Güter als grundlegender Rechte. Wie angedeutet, meint absolut kein Philosoph, dass alles gleich verteilt werden sollte. Keiner will Rollstühle unter Behinderten wie Nichtbehinderten gleich verteilt wissen, und die wenigsten bestreiten, dass gewisse Einkommensunterschiede, etwa nach Maßgabe des Beitragsprinzips, gerechtfertigt wären. Was Egalitaristen von Antiegalitaristen trennt, ist dies: Die ersteren meinen, dass immer gleich verteilt werden sollte, wenn keine unparteiischen Gründe für ungleiche Verteilung sprechen. Die letzteren bestreiten das. Die ersteren meinen, dass jedenfalls eine Moral der gleichen Achtung und Rücksicht eine Regel der Beweislastverteilung impliziert: Nicht gleiche, nur ungleiche Verteilung bedarf der

Begründung. Wo sie fehlt, ist gleich zu verteilen. Egalitaristen glauben an eine Präsumtion der Gleichheit (so Gosepath in 12, S. 200ff.). Antiegalitaristen teilen diesen Glaube nicht. Ein einfaches Argument für die Präsumtion sieht so aus (vgl. Ladwig in 3, S. 131). Die Moral verlangt für alle Streitfälle willkürfrei gerechtfertigte Lösungen. Nicht Kräfteverhältnisse sollen den Ausgang bestimmen, sondern Gründe, die jeder unabhängig von seiner besonderen Stellung akzeptieren kann. Dieser Grundsatz gilt auch für Verteilungsordnungen, vorausgesetzt nur, wir könnten sie willentlich ändern. Nun streiten zwei Parteien um ein Gut. Jede will lieber mehr als weniger von ihm haben. Die Parteien könnten nun jeweils allgemein teilbare Gründe zu ihren Gunsten anführen. Gibt es jedoch keine solchen Gründe, oder heben sie einander auf, so bleibt als einzige nicht willkürliche Lösung die Gleichverteilung übrig. Die faktische Gleichheit der Interessen ist dann auf dem Wege des Ausschlusses gegenläufiger Gründe in eine moralische Gleichheit der Ansprüche „überführt“ worden. Dabei ist allerdings vorausgesetzt, dass jeder möglichst viel haben will. Ist damit nicht der Weg zu einem „Egalitarismus der Gier“ gewiesen (so Schramme in 17)? Angenommen, es streiten zwei Manager. Der eine „verdient“ fünf Millionen Euro im Jahr, sein Kollege im selben Konzern deren zehn. Nun verlangt der erste Manager eine Gehaltsaufbesserung mindestens bis zur Gleichstellung mit dem Kollegen. Ist das nicht ein Musterfall von Neid? Wo sollte hier die moralische Erheblichkeit herkommen? Wieder begegnet uns der Einwand, dass uns nicht kümmern sollte, wie wir relativ zu anderen, sondern wie wir absolut dastehen. Absolut gesehen kommt zunächst die Befriedigung von Bedürfnissen in Betracht. Ein regelrechtes Bedürfnis ist ein Anspruch, der durch allgemein nachvollziehbare Dringlichkeit gedeckt ist. Folge seiner Nichtbefriedigung ist Leiden, im Extremfall der Tod. Das macht seine moralische Erheblichkeit aus, die wir beim Anspruch des Einkommensmillionärs vermissen. Die Nichtbefriedigung von Bedürfnissen ist auch nicht deshalb schlecht, weil sie gewöhnlich mit Ungleichheit einhergeht. Sie ist in sich schlecht. Ungleichheit hingegen ist schlecht, soweit sie mit der Nichtbefriedigung von Bedürfnissen zusammenhängt. Ungleichheit ist allenfalls bedingt schlecht, Armut, Analphabetismus und Arbeitslosigkeit sind es unbedingt. Somit bekommt der Egalitarist die eigentlichen Übel höchstens verzerrt in den Blick. Er ist anfällig für den Neidvorwurf, weil er ein bedingtes Übel als ein unbedingtes ausgibt. Absolut gesehen kommt außerdem in Betracht, ob einer nach Maßgabe seiner begründeten

Idee des guten Lebens genug bekommt. Anders als das Bedürfniskriterium ist das Kriterium der „sufficiency“ (Frankfurt, 10) offen für Unterschiede zwischen den Menschen. Wie jenes soll es jedoch ein nichtrelationales Kriterium sein. Frankfurt, der es vertritt, setzt voraus, dass Menschen, die vor allem auf die Positionierung anderer achtgeben, an ihren eigenen Lebensgütern vorbei leben. Solche Menschen leben entfremdet. Ihr verkehrtes Selbstverständnis sollte die Gerechtigkeitstheorie nicht noch nähren. Sie sollte sie anhalten zu fragen: Was ist für mich gut und wann müsste ich sagen: Genug ist genug? Sind das aber wirklich Einwände gegen Gleichheit oder nicht vielmehr Vorschläge, in welchem „Raum“ relevanter Vorteile wir sie ansiedeln sollten: in dem des Bedürfnisses oder auch des Wohlbefindens (zu dieser Deutung Goodin in 13)? Das Bedürfniskriterium mag zudem ein Kriterium für Vordringlichkeit sein. Schließlich sind nicht alle Ansprüche moralisch erheblich, und nicht alle sind es gleichermaßen. In diesem Licht verweist, was wie ein Einwand gegen Gleichheit aussah, auf die wesentliche Umstrittenheit des Gleichheitsgedankens. Vor allem gäbe die „antiegalitaristische“ Kritik zu verstehen, dass jede Moral, ob egalitaristisch oder nicht, auf einem Vorverständnis von Erheblichkeit fußt (vgl. Schramme 17, S. 267ff.). Nicht alle Vor- und Nachteile nehmen wir moralisch ernst. Politisch scheiden sich hier schnell die Geister: Rechte sind geneigt, von bloßem Glück oder Pech zu reden, wo Linke noch ein Unrecht sehen. Rechte sagen rasch, dass Glück und Pech zum Leben selbst gehören; Linke weisen auf unsere noch nicht erschöpften Handlungsmöglichkeiten hin. Hier stoßen unvereinbare Grundhaltungen aufeinander, und der philosophische Streit über Gleichheit kann sich mit dem politischen Streit überlappen. Zum Teil ist es ein Streit darüber, was Politik vermag und was sie dürfen sollte. Weitere Werte? Das verweist auf eine weitere Möglichkeit, den philosophischen Antiegalitarismus gegen den Strich zu lesen. Er erscheint dann nicht als Widersacher der Gleichheit, vielmehr eines moralischen Monismus. Er macht dann geltend, dass Gerechtigkeit, bei aller Wichtigkeit, moralisch nicht alles ist: dass sie den moralischen Raum mit anderen, potentiell konkurrierenden Werten zu teilen hat. Für die Realisierung von Gleichheit ist immer noch primär der Staat zuständig. Bei aller Skepsis über seine verbliebenen Steuerungsmöglichkeiten stehen wir vielfach weiterhin vor der Wahl zwischen mehr Gleichheit und mehr Freiheit von staatlicher Einmischung. Aller

Erfahrung nach erkaufen wir größere Gleichheit mit einer Zunahme an Bürokratie. Wir erkaufen sie mit einer Ausweitung staatlicher Befugnisse bis hin zur Durchleuchtung intimer Lebensverhältnisse (dazu Margalit in 22). Das spricht für eine Konzentration auf zentrale Übel, für eine Egalisierung in wesentlichen Hinsichten, für einen Verzicht auf manche Erfolgsgarantien, die die Politik vielleicht noch geben könnte. Allerdings sollte man vermeidbare Ungleichheiten, die man um anderer Güter willen in Kauf nimmt, nicht „gerecht“ nennen. Dass auch die moderne politische Moral mehr als einen Grundwert kennt, zeigt besonders deutlich die Diskussion über Gentechnik. Diese handelt gewiss auch, aber eben nicht nur, von drohender Ungerechtigkeit. Ein wesentliches Gerechtigkeitsgebot ist Nichtdiskriminierung. Menschen mit Behinderungen sollen weiterhin als Gleiche am öffentlichen Leben teilnehmen können und nicht als wandelnde Unglücksfälle abgestempelt werden. Träger „genetischer Risiken“ sollen nicht wie Kranke behandelt und auch nicht von Versicherungen benachteiligt werden dürfen (vgl. ausführlich 19) Doch die Befürchtungen vieler Menschen reichen weiter. Sie nähren sich von der negativen Vision einer Welt, in der alles mögliche vorwerfbar geworden ist, weil alles mögliche in die Reichweite menschlichen Machens gerückt ist. Gerade der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit könnte sich als Schrittmacher dieses fragwürdigen Verfügenwollens erweisen. Die Gentechnik stellt schließlich eine direkte Bekämpfung von Ungleichheiten in Aussicht, die über eine Behandlung und Vermeidung schwerer Beeinträchtigungen hinaus geht (dazu Habermas in 20). Sie wiederum nur im Namen der Gerechtigkeit begrenzen zu wollen, dürfte zu kurz greifen. Mögliche Werte wie Vielfalt und Natürlichkeit gehen in einem angemessenen Verstehen der Grundnorm gleicher Achtung nicht auf (so ausführlich Siep in 24). So könnte am philosophischen Antiegalitarismus mehr dran sein, als sich ergibt, wenn man ihn nur als Vorschlag zur Gerechtigkeit versteht. Vielleicht verdanken wir ihm vor allem Hinweise auf die Grenzen der Gerechtigkeit. Wenn die Egalitaristen recht haben, wären es die Grenzen eines umkämpften Gebietes der Gleichheit. LITERATUR ZUM THEMA: Einführungen, Sammelbände (1) Krebs, Angelika (Hrsg.): Gleichheit oder Gerechtigkeit. Texte der neuen Egalitarismuskritik, 224 S., kt., € 10.—, 2000, Suhrkamp, Frankfurt. (2) Kymlicka, Will: Politische Philosophie heute. Eine Einführung. Studienausgabe, 297 S., kt., € 21.50, 1995, Campus, Frankfurt am Main. (3) Ladwig, Bernd: Gerechtigkeit, in: Gerhard Göhler / Mattias Iser / Ina Kerner (Hg.),

Politische Theorie. 22 umkämpfte Begriffe zur Einführung, 2004, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, S. 119-136 Gleichheit wovon? (4) Arneson, Richard: Gleichheit und gleiche Chancen zur Erlangung von Wohlergehen, in: Axel Honneth (Hg.), Pathologien des Sozialen. Die Aufgaben der Sozialphilosophie, 2004, Fischer Verlag, Frankfurt am Main: Fischer, S. 330-350 (5) Cohen, G. A.: On the Currency of Egalitarian Justice, in: Ethics 99, 1989, 906-944 (6) Dworkin, Ronald: What is Equality? Part 2: Equality of Resources, in: Philosophy and Public Affairs 10, 1981, 283-345 (7) Sen, Amartya: Inequality Reexamined, 222 p., cloth £ 40.--, pbk. £ 16.--, 1992 Oxford University Press Warum Gleichheit? (8) Anderson, Elizabeth S.: Warum eigentlich Gleichheit?, in: (1) (9) Dworkin, Ronald: Bürgerrechte ernst genommen. 592 S., Ln. € 40.80, 1984, kt., € 14.--, stw 879, Suhrkamp, Frankfurt am Main. (10) Frankfurt, Harry G. : Equality as a Moral Ideal, in: Ethics 98, 1987, 21-43 (11) Frankfurt, Harry G.: Gleichheit und Achtung, in: (1) (12) Gosepath, Stefan: Gleiche Gerechtigkeit. Grundlagen eines liberalen Egalitarismus. 508 S., kt., € 17.—, stw 1665, 2004, Suhrkamp, Frankfurt am Main. (13) Goodin, Robert E.: Egalitarianism, Fetishistic and Otherwise, in. Ethics 98, 1987, 4449 (14) Krebs, Angelika: Gerechtigkeit oder Gleichheit. Die neuere Egalitarismuskritik im Überblick, in: (1), S. 7-37

(15) Parfit, Derek: Gleichheit und Vorrangigkeit, in: (1), S. 81-106 (16) Raz, Joseph: The Morality of Freedom, 448 p., pbk., £ 20.--, 1986, Clarendon Press, Oxford. (17) Schramme, Thomas: Die Anmaßung der Gleichheitsvoraussetzung, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 2, 2003, 255-273 (18) Tugendhat, Ernst: Vorlesungen über Ethik. 399 S., Ln., € 15.--, stw, Suhrkamp, Frankfurt am Main. Weitere Werte? (19) Buchanan, Allen / Dan W. Brock / Norman Daniels / Daniel Wikler (eds.): From Chance to Choice. Genetics and Justice, pbk., £ 18.--2000. Cambridge University Press (20) Habermas, Jürgen: Vom pragmatischen, ethischen und moralischen Gebrauch der praktischen Vernunft, in: ders., Erläuterungen zur Diskursethik, 1991, Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 100-118 (21) Habermas, Jürgen: Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? 164 S., € 8.50, 2001, Suhrkamp, Frankfurt am Main. (22) Margalit, Avishai (1997): Politik der Würde. Über Achtung und Verachtung, 1997, Alexander Fest, Berlin (im Buchhandel vergriffen). (23) Seel, Martin: Versuch über die Form des Glücks. Studien zur Ethik. 300 S., Ln. € 24.80, kt. € 13.50, 1995, Suhrkamp, Frankfurt am Main. (24) Siep, Ludwig: Konkrete Ethik. Mannigfaltigkeit, Natürlichkeit, Gerechtigkeit, 384 S., kt., stw 1664, 2004, Suhrkamp, Frankfurt am Main.

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Verwaltung Und Verwaltungswissenschaft in Deutschland

...Verwaltung und Verwaltungswissenschaft in Deutschland Grundwissen Politik Band 36 Begründet von Ulrich von Alemann Herausgegeben von Arthur Benz Marian Döhler Hans-Joachim Lauth Susanne Lütz Georg Simonis Jörg Bogumil · Werner Jann Verwaltung und Verwaltungswissenschaft in Deutschland Einführung in die Verwaltungswissenschaft 2., völlig überarbeitete Auflage Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. 1. Auflage 2005 2. Auflage 2009 Alle Rechte vorbehalten © VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009 Lektorat: Frank Schindler VS Verlag für Sozialwissenschaften ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media. www.vs-verlag.de Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und......

Words: 132997 - Pages: 532

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Adlkofen Und Seine Historische Bedeutung

...Titel der Arbeit „Augmented Reality als Multichannel-Ansatz im Fashion Retail – Chancen und Risiken für Modeanbieter“ Management Summary: Kurzfassung der Arbeit Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Augmented Reality (i.w.S. "erweiterte Realität") im Modehandel mit dem Ziel, das Potential derartiger Installationen im Rahmen eines vernetzten Vertriebs über mehrere Handelswege zu beurteilen. Die Arbeit kann als Entscheidungsgrundlage in Bezug auf die Einführung von einem zusätzlichen virtuellen Vertriebskanal (sofern eine Kaufoption vorhanden ist) verstanden werden. Die Unterscheidung liegt hier in den kurzfristigen Unternehmenszielen, die mit einer solchen Installation erreicht werden sollen. Derzeit beschäftigen sich viele Handelsunternehmen mit der Frage, wie und auf welchen Kanälen ihre Kunden am nachhaltigsten angesprochen werden können. Wichtige Elemente sind aus Kundensicht beispielsweise die Schaffung eines Einkaufserlebnisses, das dem eines stationären Einkaufs sehr nahe kommt oder gegenüber dem Point of Sale sogar einen Mehrwert bieten kann. Augmented Reality- Anwendungen können hier - beispielsweise durch virtuelle Anprobemöglichkeiten – wettbewerbliche Unterscheidungsmerkmale zwischen den einzelnen Fashion Retailern begründen. Viele Retailer stehen zur Zeit vor der Herausforderung, ob und in welchem Ausmaß sie Multi-, Cross- oder Omnichannel-Vertrieb als distributionspolitische, strategische Maßnahme wählen. Um...

Words: 565 - Pages: 3

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Langfristig Wachstumssteigernde Herausforderung Der Finanz- Und Wirtschaftspolitik (German)

...Langfristig wachstumssteigernde Herausforderung der Finanz- und Wirtschaftspolitik Im folgenden wird die Empfehlung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR, 2008), umgangssprachlich die fünf Wirtschaftsweisen genannt, zu dem Thema „Langfristig wachstumssteigernde Herausforderung der Finanz- und Wirtschaftspolitik“ näher betrachtet. Der SVR ist ein Gremium, das 1963 gebildet wurde, um eine leichtere Urteilsbildung zur periodisch unabhängigen Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu ermöglichen. Im Abschnitt zur Finanzpolitik beschäftigt sich der Sachverständigenrat mit der Haushaltskonsolidierung die einen ausgeglichenen Bundeshaushalt anstrebt um dem Finanzierungsdefizit entgegenzuwirken. Außerdem wird die oft diskutierte Steuerentlastung durch die Reduzierung der gesamtwirtschaftlichen Steuer- und Abgabenquote erläutert. Man kommt zu dem Schluss, dass sich beide Ziele zwar zur gleichen Zeit vereinbaren lassen, jedoch mit hohen Ausgabekürzungen einhergehen. Man stellt sich außerdem die Frage nach geeigneten finanzpolitischen Instrumenten die in kurzfristig greifen – nicht um auf die aktuelle Krise im Finanzsystem, sondern um temporär glättend auf konjunkturelle Schwankungen zu wirken. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch automatische Stabilisatoren, Maßnahmen die „automatisch“ als konjunkturstabilisierende Effekte aus den öffentlichen Haushalten ausgehen. Angeführt wird hier als Beispiel der starke......

Words: 434 - Pages: 2

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Tourismus Und Destinationsmarketing (German)

...Vermarktung einer touristischen Region wie z.B. ein Kurort oder ein Skigebiet. Die Vermarktung touristischer Leistungen erfordert eine spezielle Vermarktungsstrategie, da es sich hierbei um abstrakte Güter handelt, welche nicht gelagert oder transportiert werden können.Die Erstellung und der Konsum der Leistung erfolgt zeitgleich, so dass nicht abgesetzte Leistungen unmittelbar in ihrem Wert verfallen (z.B. nicht ausgebuchtes Hotelzimmer). Insbesondere muss im Destinationsmarketing ein spezielles Image für die Region transportiert und aufgebaut werden sowie Qualitäts- und Erlebnisorientierung realisiert werden. * Definition Tourismusmarketing: Alle ziel- und wettbewerbsorientierten Maßnahmen von Tourismusunternehmen und Tourismusorganisationen, um gegenwärtige und zukünftige Kundenpotenziale unter Einsatz planender, steuernder, koordinierender und kontrollierender (formale Seite) sowie marketingpolitischer Instrumente (materielle Seite) auszuschöpfen. Besonderheiten des touristischen Marketing sind angebotsseitig das Werben mit immateriellen und i.d.R. hochemotionalen Dienstleistungsprodukten sowie nachfrageseitig zunehmend 'hybride' Kaufverhalten mit einer Vielzahl differenter Reisearten. * Die Tourismus- und Freizeitindustrie gehört zu einem der boomenden Wirtschaftszweige weltweit, in der insgesamt weltweit ca. 100 Millionen Menschen arbeiten. In Zeiten einer fortschreitenden Globalisierung wird der Bedarf nach maßgefertigten Reiseangeboten für Unternehmen immer......

Words: 969 - Pages: 4

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Bud Spencer Und Terence Hill Filmographie

...Bud Spencer und Terence Hill Filmographie 1951/67 – 1991/92 Christian Stütz 2 INHALT Inhalt 1 2 3 Biographie Bud Spencer Biographie Terence Hill Bud Spencer & Terence Hill 3.1 Die Troublemaker (1994) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.2 Miami Cops (1985) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.3 Vier Fäuste gegen Rio (1984) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.4 Zwei bärenstarke Typen (1983) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.5 Zwei Asse trumpfen auf (1981) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.6 Das Krokodil und sein Nilpferd (1979) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.7 Zwei sind nicht zu bremsen (1978) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.8 Zwei außer Rand und Band (1977) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.9 Zwei Missionare (1974) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.10 Zwei wie Pech und Schwefel (1973) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.11 Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle (1972) . . . . . . . . . . . 3.12 Freibeuter der Meere (1971) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.13 Vier Fäuste für ein Halleluja / Der Kleine und der müde Joe (1971) . . . 3.14 Die rechte und die linke Hand des Teufels (1969) . . . . . . . . . . . . 3.15 Zwei hau’n auf den Putz / Hügel der blutigen Stiefel / Hügel der Stiefel (1969) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.16 Vier für ein Ave Maria (1968) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....

Words: 7614 - Pages: 31

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Entwicklung Und Erstellung Eines Pinterest-Konzepts

...o r a r b e i t in der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre Thema: Entwicklung und Erstellung eines Pinterest-Konzepts für den Online Shop Impressionen * Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ii Darstellungsverzeichnis iv 1 Einleitung 5 1.1 Problemstellung 5 1.2 Zielsetzung 7 1.3 Gang der Analyse 8 2 Theoretische Grundlagen 10 2.1 Online Marketing und Web 2.0 10 2.2 E-Commerce 13 2.3 Social Media 14 2.3.1 Definition von Social Media 14 2.3.2 Social Media-Werkzeuge 15 2.3.2.1 Soziale Netzwerke 15 2.3.2.2 Social Sharing 16 2.3.2.3 Wikis 16 2.3.2.4 Weblogs 17 2.3.2.5 Microblogs 17 2.3.3 Social Media-Plattformen 18 2.3.3.1 Facebook 18 2.3.3.2 Twitter 19 2.3.3.3 Pinterest 19 2.3.4 Social Bookmarks 20 2.4 Empfehlungsmarketing 23 2.4.1 Empfehlungsmarketing im Social Media-Bereich 24 2.4.2 Der Managementprozess des Empfehlungsmarketings 26 2.4.3 Die Analyse 27 2.4.3.1 Die Strategie 28 2.4.3.2 Maßnahmenplanung und Umsetzung 28 2.4.3.3 Kontrolle und Optimierung 29 3 Pinterest 32 3.1 Der Grundaufbau 32 3.2 Die Zielgruppe 36 3.3 Empfehlungsmarketing durch Pinterest 38 3.4 Das Beispiel von Nordstrom 39 4 Der Weg zur Konzepterstellung 43 4.1 Aufbau eines Konzepts 43 4.2 Ziele 43 4.3 Strategien 45 4.4 Maßnahmen 47 4.4.1 Boards 48 4.4.2 Pins 49 4.4.3 Follower 51 4.4.4 Wettbewerbe 53 4.4.5 Pinterest und andere soziale Netzwerke 53 4.5 Monitoring 54 5 Pinterest-Konzept für......

Words: 17722 - Pages: 71

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Technologie Und Gründerzentren

...schnelles Geld am Rande der Legalität? Multi Level Marketing ist eine Sonderform des Direktvertriebs. Die Mitarbeiter verkaufen die Produkte und werben neue Mitarbeiter an. Für das Anwerben und die daraus folgende Arbeit, die durch das trainieren entstehen, bekommen sie Bonus-Zahlungen von deren Gewinn. Dieses Anwerben ist auf Dauer deutlich lukrativer als das Verkaufen selbst. Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist die Hauptmarketingmethode des MLMs. Aber nicht nur durch den Vertriebspartner sondern auch die Kunden empfehlen weiter und steigern damit die Nachfrage. In den USA wird diese Form schon länger betrieben und das sehr erfolgreich. Es ist also kein Wunder, wenn sich immer mehr Firmen in Deutschland und Europa sich für dieses ganz spezielle Vertriebssystem entscheiden. Aber ist es wirklich seriös oder einfach schnelles Geld am Rande der Legalität? Es gibt viele Meinungen, dass dieses System unübersichtlich sei und einem verbotenen Pyramidensystem gleicht. Der Punkt der vor allem kritisch zu betrachten ist, ist das Anwerben von Mitarbeitern um an deren Gewinn teilhaben zu können. Durch die Unterordnungen entstehen hierarchische Verkäufer ketten. Die Theorie stützt sich auf den Gedanken, das es "Gebühren für Mitgliedschaft" und die Aufforderung zu kontinuierlichen Neueinschreibungen die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen MLM-Mitarbeiter und dem Unternehmen ist. Doch ist das auch die Grundlage des Multi Level Marketings? Diese Grundlage trifft nicht ganz auf MLM......

Words: 631 - Pages: 3

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Instrumente Und Methoden Des Islamischen Bankwesens

...Instrumente und Methoden des islamischen Bankwesens Forschungsfrage: Welche Instrumente und Methoden benutzen Banken und Institute, die auf der Grundlage des islamischen Bankwesens operieren? Vorgehensweise: Zu Beginn meiner wissenschaftlichen Arbeit werde ich kurz auf die Entstehung des Islamischen Bankwesen eingehen, Gründe für die Verbreitung, sowie Gebote und Verbote dieses Bankwesens nennen. Daraufhin gebe ich einen kurzen Überblick über die aktuelle Entwicklung vom „Islamic Banking“ in den verschiedenen arabischen, mittel-, und südostasiatischen und auch westlichen Ländern. Danach diskutiere ich den zentralen Begriff der Zinsfreiheit empirisch mithilfe eines Modells. Zins ist im Koran, auf dessen Lehre das islamische Bankwesen aufbaut, verboten. Folglich müssen alternative Produkte geschaffen werden, die ohne Zins auskommen und trotzdem für den Kunden interessant sind. Diese verschiedenen Bankinstrumente und praktizierten Methoden werde ich im Zusammenhang mit dem oben genannten Modell erläutern. Insbesondere das Instrument der Aufteilung von Gewinn und Verlust – Profit-Loss-Sharing – werde ich verstärkt thematisieren. Die theoretische Wirkungsweise dieses und weitere Geldmarktinstrumente, wie zum Beispiel Sukuk und Ijara, stehen in dieser Arbeit im Vordergrund. Die empirischen Ergebnisse werde ich im Folgenden ausarbeiten und recherchieren inwieweit die geschaffenen Instrumente in der Realität umgesetzt werden und in welchen Fällen Probleme auftreten......

Words: 341 - Pages: 2

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Anglizismen Und Internationalismen in Deutscher Internkommunikation

...Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG 1 2 Begriffserklärung 4 2.1 Fremd- und Lehnwörter 4 2.2 Denglisch vs. Anglizismus 5 2.2.1 Pseudoanglizismen 7 2.2.2 Andere Sprachen und Englisch und Deutsch 8 2.3 Internationalismen 10 3 Geschichte 12 3.1 Sprachpuristen und Eindeutschungen 15 3.2 Vereine 16 3.2.1 Historische Vereine 16 3.2.1.1 Fruchtbringende Gesellschaft 16 3.2.2.2 Deutschgesinnte Genossenschaft 17 3.2.1.3 Allgemeiner Deutscher Sprachverein 17 3.2.2 Vereine heutzutage 18 3.2.2.1 Gesellschaft für deutsche Sprache 18 3.2.2.2 Verein Deutsche Sprache e. V. 19 4 Warum Fremdwörter? 20 5 Englisch – Bedrohung der deutschen Sprache? 22 5.1 Als Bedrohung... 22 5.2 ... und als Bereicherung 24 5.3 Aus der Sicht der Linguisten 25 6 FOREN 29 6.1 Internetkommunikation 31 6.2 Jugendforum 32 6.2.1 Mode & Styling 33 6.2.2 WorldWideWeb 34 6.2.3 Community-Spiele, Spaß & Fun 35 6.2.4 TV & Film 36 6.2.5 Zusammenfassung 36 6.3 Seniorenforum 38 6.3.1 Computer & Technik 40 6.3.2 Allgemeines Forum 41 6.3.3 Gesundheit& Ernährung 42 6.3.4 Freizeit & Reisen 43 6.3.5 Zusammenfassung 43 6.4 RTL 44 6.4.1 PC & Handy Forum, Chat 46 6.4.2 Kino-News 48 6.4.3 OT-, Fun- Forum und Smalltalk 48 6.4.4 Beauty & Diät 50 6.4.5 Zusammenfassung 51 6.5 ZUSAMMENFASSUNG aller Foren 52 7.1 Tabellen und Graphen 58 7.1.1 Namen – Prozentsatz der verwendeten Anglizismen 58 7.1.2 Forumtitel mit mindestens einem Anglizismus 59 7.1.3 YAM 60 7.1.4 RTL-Forum 61 7.1.5......

Words: 8340 - Pages: 34

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Blue Ocean Strategie Und Das Geschäftsmodell

...Einleitung ............................................................................................................ 1 Rekapitulation Blue Ocean Strategy ................................................................... 3 Geschäftsmodellansatz und Blue Ocean Strategy ............................................... 6 Auswirkungen der Blue Ocean Strategy auf das Geschäftsmodell ................... 11 Fazit ................................................................................................................... 14 Literaturverzeichnis ......................................................................................................... 16 II Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Business Model Canvas zur Visualisierung der Komponenten eines Geschäftsmodells .................................................................................................................................................... 2 Abb. 2: Strategy Canvas ............................................................................................................. 4 Abb. 3: Die zwei Seiten des Business Model Canvas ................................................................ 7 Abb. 4: Kombination aus umgedrehter Value Innovation-„Sanduhr“ und Four Actions Framework ................................................................................................................................. 7 Abb. 5: Business Model Canvas mit integrierten Blue Ocean Strategy-Frameworks......

Words: 3935 - Pages: 16

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Identifikation Und Beschreibung Von QualitäTsmerkmalen FüR Produktstammdaten

...Identifikation und Beschreibung von Qualitätsmerkmalen für Produktstammdaten Seminararbeit Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken Fachbereich Betriebswirtschaft, Master Information Management eingereicht von: Nachname, Vorname: Buchmiller, Lilli Martrikelnummer: 861619 eingereicht am: 11. Dezember 2015 Korrektor: Dipl. Handelslehrer Marius Schönberger 0 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis ...............................................................................................................II Tabellenverzeichnis .................................................................................................................. III Abkürzungsverzeichnis ............................................................................................................ IV Abstract 1 ................................................................................................................................ V Einleitung .......................................................................................................................... 1 1.1 1.2 2 Problemstellung ....................................................................................................... 1 Aufbau der Seminararbeit........................................................................................ 1 Theoretische Grundlagen .........................................................................................

Words: 577 - Pages: 3

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Das Leben Und Die Persönlichkeit Des Hl. Benedikt

...Einführungsseminar: Dozentin: SS 12 Das Leben und die Persönlichkeit des Hl. Benedikt Aleksandra Zavyalova LA Gy/Ge Englisch: 1 Semester Geschichte: 1 Semester Inhaltsverzeichnis I. Einleitung ………………………………………………………….…………………….3 II. Die Quellenanlage ..……………………………………………….…………………… 4 1. Gregor der Große …………………………………………………………………….4 2. Die Dialoge …………………………………………………………………………..6 III. Hl. Benedikt: Lebensstationen …………………………………………........................7 1. Die Vorbereitung zum Aufstieg ……………………………………….......................8 2. „Unter der Erde“ ……………………………………………………………………10 3. „Auf der Erde“ ………………………………………………………………………12 4. „Über der Erde“ …………………………………………………………………….14 IV. Persönlichkeitsskizze Benedikts ……………………………………………………...16 1. Benedikt und seine Wunder …………………………………………........................16 2. Der angefochtene Mönch ……………………………………………........................18 3. Geistliche Begleitung ……………………………………………………………….19 V. Schluss …………………………………………………………………........................21 VI. Literaturverzeichnis …………………………………………………………………...23 I. Einleitung Benedikt gehört zu jenen Persönlichkeiten, deren Wirkung ihre Lebenszeit übersteigt. Rund 1500 Jahre nach seinem Leben und Wirken, wird der Hl. Benedikt oft als „Patron Europas“, als „Vater des Abendlandes“, ja sogar als „zivilisationsbringend“ und „Patriarch des abendländischen Mönchtums“ bezeichnet. Dennoch wenn wir versuchen, uns das Persönlichkeitsbild Benedikts, seine Arbeit und sein Leben......

Words: 8261 - Pages: 34